Konfirmation 2011 mit Apostel Bimberg

Drei Konfirmanden legten im Beisein ihrer Familien, Freunde sowie Schwestern und Brüder der Gemeinde Freiberg ihr Konfirmationsgelübde ab.

Apostel am AltarApostel Bimberg diente der Festgemeinde mit dem Bibelwort Psalm 25, 12:

„Wer ist der Mann, der den Herrn fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.“

Zu Beginn wandte er sich direkt an die drei Konfirmanden und betonte, dass die Konfirmation ein wichtiger Schritt in ihrem Leben ist. Viele wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden. Den lieben Gott mit ins Boot zu nehmen ist in jedem Fall richtig. Heutzutage ist es üblich, sich Ratgeber zu suchen. Mit Gott an unserer Seite haben wir den besten Ratgeber, den es geben kann.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Gottesfurcht“. Dabei versteht man unter Gottesfurcht nicht, dass wir Angst vor Gott haben müssen. Im Buch Sirach steht geschrieben, dass Gottesfurcht aller Weisheit Anfang ist. Gottesfurcht zeigt sich besonders in drei Dingen. Der Gottesfürchtige

  • übt Demut,
  • sucht die ständige Verbindung zu Gott und
  • fragt nach Gottes Willen.

In der Bibel gibt es viele Beispiele für Demut. Dabei gibt es aber auch negative Beispiele. Die Menschen zu Babel wollten einen Turm bauen, um sich auf eine Ebene mit Gott zu stellen.

Ein gutes Beispiel ist Abraham. Er tat den Willen Gottes und verschaffte sich und seinen Nachkommen reichen Segen.

Ständige Verbindung zu Gott suchen wir im Gebet. Das Gebet ist das Atmen der Seele.

Nach Gottes Willen zu fragen ist eine wichtige Entscheidung im Leben. Dabei sollen wir aber nicht mit einer bereits getroffenen Entscheidung zu Gott kommen. Er lenkt alles und wird es zum Schluss auch richtig machen. Der liebe Gott hilft spätestens rechtzeitig. Das soll uns Mut für einen jeden neuen Tag machen!

Der Bezirksevangelist Weise griff im Mitdienen die letzte Konfirmandenstundes auf. Dort war von einer Begebenheit berichtet worden, wo zwei Könige ihr Land vergrößern wollten. Einer der beiden schlug vor, zuerst nach dem Willen Gottes zu fragen. Das war zwar sehr löblich, doch als sie erfuhren, dass es nicht Gottes Wille ist Krieg zu führen, hielten sie an ihrem Willen fest und führten Krieg. Den verloren sie jedoch. Dieses Beispiel unterstreicht deutlich, dass wir zuerst nach dem Willen Gottes fragen sollen und uns dann auch von ihm lenken und leiten lassen sollten.

Ämter und KonfirmandenIn seinem Mitdienen griff der Vorsteher der Gemeinde das Bild mit dem Ratgeber auf. Ratgeber haben vertraglich ein Recht, in die Entscheidungen eingreifen zu können. Manchmal greift der liebe Gott auch in unser Leben ein. Das soll uns helfen würdig zu werden, damit wir unser Glaubensziel erreichen und es nicht aus den Augen verlieren. Als Jugendbetreuer hieß er die Konfirmanden auch im Kreise der Jugend herzlich willkommen und freute sich schon auf eine schöne gemeinsame Zeit.

J.K.