Wandeln im Licht

Nur eine Woche nach dem segensreichen Pfingstfest erlebte die Gemeinde Freiberg ein weiteres Highlight: Bezirksapostel Klingler und Bischof Matthes besuchte sie. Nach dem Gottesdienstes wurde gemeinsam Abendbrot gegessen.

Mit dem Bibelwort Psalm 97, 11:

„Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen.“

knüpfte unser Bezirksapostel an den Grundgedanken aus dem Grußwort zu Pfingsten an. „Wandeln im Lichtkegel des Heiligen Geistes“ stand dabei noch tief im Herzen. In seinem Dienen sprach Bezirksapostel Klingler viele Gedanken vom Pfingsterleben aus. Ein Kerngedanke war dabei, dass das Licht immer eine Quelle braucht. Hätten wir keine Lichtquelle, so wäre alles um uns herum dunkel - man wäre orientierungslos. Unser Bezirksapostel stellte es sogar noch etwas deutlicher dar: „ohne Lichtquelle ist es ein tristes, ein ödes, ja vielleicht sogar gar kein lebenswertes Leben mehr“. In der Bibel gibt es viele Stellen, wo von Finsternis und Öde berichtet wird. So begann Gott seine Schöpfung mit Licht und auf der Erde verschwand die Dunkelheit. Salomo schrieb, dass das Volk ohne göttliches Wort wüst wird. Eine weitere Aussage traf Jesus. Er sagte, dass es fort, wo das Volk nicht mehr eins ist, wüst wird. Wenn wir im Lichtkegel bleiben, so ist es in uns nicht wüst und öde. Die Gemeinschaft bleibt uns dann wichtig. Das geistgewirkte Wort bringt uns Licht, Lebendigkeit, Wahrheit und Klarheit. Im Licht erkennen wir das Wesen Gottes. Was sehen wir?

  • Die Länge der göttlichen Geduld.
  • Die Breite der göttlichen Gnade.
  • Die Tiefe seiner Liebe.

Wenn wir diese drei Dinge erkennen und verspüren, so entsteht in uns große Freude. Die größte Freude wird uns noch zuteil, wenn wir im Lichtkegel bleiben und bei der Wiederkunft Jesu dabei sein dürfen.

Im Dienen von Bischof Matthes kam ein weiterer Gedanke zum Ausdruck. So sprach er davon, dass wir trotz schwieriger Lebenssituationen mutig in die Zukunft blicken können. Wir haben doch Licht. Das tut uns so gut. Licht bringt Wärme und Erkenntnis und führt uns immer wieder weiter im Leben. Mit Hilfe der Erkenntnis und unserem Standpunkt im Lichtkegel sehen wir doch, was der liebe Gott Gutes an uns tut. Wir erkennen, wie alles zusammenhängt und wie Gott alles zusammengefügt hat. „Bleib doch dann bitte dabei und geh nicht wieder aus diesem Licht hinaus“, war dabei eine Bitte des Bischofs.

Heute kann Energie (Licht) in Akkus gespeichert werden. Wir können göttliches Licht in unserem Herzen speichern. Wir können diesen Speicher immer wieder benutzen. Das Schöne daran ist, er wird nie leer. Das Licht ist da, wenn wir es brauchen! Am Ende des Tunnels ist immer wieder Licht. Der Herr ist nah, auch wenn das Ende noch nicht gekommen ist. Unsere Aufgabe ist es, von dieser Freude und von diesem Licht abzugeben. Wir dürfen es gerne weitertragen. Freude steckt an!

Als Abschluss und als gleichzeitige Einladung für das gemeinsame Abendessen sang die Jugendgruppe das Lied "Unity" - zu Deutsch: Einheit. Unser Bezirksapostel bedankte sich ebenfalls auf Englisch: „Thank you very much. That was over well made, that was great, that was beautiful. Thank you so much“. Er sprach davon, dass es auch ein Zeichen des Lichtes sei, wenn wir uns über die Jugend freuen können. Es ist schön, wenn eine Jugendgruppe für die Einheit betet. Es ist eine Aufforderung an uns, täglich für die Vollendung des Werk Gottes zu beten.

Ein großer Dank geht an alle Geschwister für ihre Gebete und das reiche Essen. Es hat dazu beigetragen, dass dieser Tag für alle ein segensreiches Erleben wurde.

J.K./ Fotos: C.M.