Weihnachtsfeier am Dritten Advent

„Sehet auf! Sehet auf! Sehet auf!“ hieß es am 3. Advent in der Kirche in Freiberg. Umrahmt von vielen Überraschungen trafen sich die Freiberger Geschwister zur Weihnachtsfeier, die von der Jugendgruppe organisiert wurde.

In Vorbereitung darauf war viel getan worden: Musikbeiträge einstudiert, die Kirche weihnachtlich umgestaltet und für das leibliche Wohl gesorgt. Für Letzteres sorgten vor allem Geschwister außerhalb des Jugendkreises, nicht zuletzt die berühmten Stollen und Weihnachtsplätzchen von Schwester Uhlig. So fanden sich am Nachmittag ca. 40-50 Geschwister zur Feier ein und genossen die verschiedensten Darbietungen. Dazu gehörten sowohl klassische Instrumentalmusik als auch Jugendlieder - zum Teil besinnlich, zum Teil zum „Mitwippen“ anregend. Natürlich wurde auch traditionelles erzgebirgisches Liedgut vorgetragen. Diesen Part übernahm der durch seine Musikabende bekannte Bruder Ernst.

Mitten im gemeinsamen Schmausen und Plauschen klopfte es an der Tür. Wer sollte das wohl sein? Natürlich – der Weihnachtsmann. Er stellte den Kindern Aufgaben, die sie mit Unterstützung der Gemeinde lösten, und für die sie mit einer Tüte Naschereien belohnt wurden.

Nachdem nun alle sowohl satt als auch glücklich waren – insbesondere die Kinder –, löste sich die Versammlung allmählich auf. Die Jugendlichen waren noch fleißig und bereiteten die Kirche wieder für die kommende Chorprobe vor. Die Mehrheit traf sich anschließend noch auf ein wärmendes Getränk auf dem Weihnachtsmarkt. Die anderen gingen direkt nach Hause und genossen die letzten Stunden des Wochenendes in Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest.

Doch egal, wo man sich noch aufhielt, überall klang ein Lied im Herzen nach, welches beschwingt von der Jugendgruppe vorgetragen wurde:

„This little light of mine, I’m gonna let it shine – everyday.“
„Mein kleines Licht, ich lasse es leuchten – jeden Tag.“

S.J./ Fotos: C.M.+B.U.