Apostel Jens Korbien hält seinen ersten Gottesdienst in Freiberg

Noch nicht lange ist Jens Korbien für den Kirchenbezirk Dresden als Apostel zuständig. Umso größer war die Freude, dass die Gemeinde Freiberg nicht lange auf ihren „neuen“ Apostel warten musste. Von dem Festgottesdienst wird lange gezehrt werden.

Der 14. Februar ist Valentinstag – der Tag für die Liebe. An diesem Tag hat die Gemeinde Freiberg durch das Dienen von Apostel Korbien wieder neu Gottes Liebe erlebt. Schon das Bibelwort Matthäus 6, 31-32, welches als Grundlage für den Gottesdienst diente, bringt das klar und deutlich zum Ausdruck:

„Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.“

Der Grundgedanke, dass Gott für uns sorgt, durchzog den gesamten Gottesdienst. Gott gibt uns in seiner grenzenlosen Liebe ausreichend von dem, was wir benötigen. Wir brauchen die Wohltaten Gottes nur immer wieder erkennen. Er gibt sie uns jeden Tag aufs Neue. Im Gegenzug erwartet Gott von uns, dass wir ihm voll und ganz vertrauen. „Das sei eine Aufgabe der Christen“, formulierte Apostel Korbien in seiner Predigt. Der Mensch setzt sich in seinem Tun und Handeln immer Prioritäten. Dabei könnte der Eindruck entstehen, dass dieses dazu führt, sich immer neue Sorgen „an Bord zu holen“. So manche „selbst gemachte Sorge“ könnte abgelegt werden. Als Beispiel nannte Bezirksältester Detlef Hartlapp in seinem Predigtbeitrag „die Sorge um den Nächsten, der nach der eigenen Meinung nicht 100 % neuapostolisch ist“. Weiterhin stellte der Bezirksälteste die Frage in den Raum, welche Gewichtung wir den Sorgen geben. Anhand einer Waage verdeutlichte er, dass die Sorgen nach unten ziehen. Wenn wir aber der Herrlichkeit Gottes mehr Gewicht geben, haben die Sorgen nicht mehr den großen Einfluss. Evangelist Bodo Uhlig ging in seinem Predigtbeitrag auf Asaf ein. Der Blick in die „gottlose Umgebung“ wie es im Psalm 73 geschrieben steht, könnte uns Sorgen bereiten. Dabei ist doch die Erkenntnis, zu der Psalmschreiber Asaf kommt, wichtiger:

„Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun (Psalm 73, 28).


Mit dem Ausspruch „Der Segen der großen Sorgen ist, dass sie die kleinen Sorgen frisst gab der Apostel den Gottesdienstteilnehmern noch einen Rat mit auf den Weg: „Wenn es unsere größte Sorge bleibt, am Tag des Herrn dabei zu sein, dann ordnen sich alle anderen Sorgen unter und werden unbedeutend.“

Große Bewegung war zu spüren, als das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen gefeiert wurde, denn das war damit zum zweiten Mal in der Gemeindegeschichte Freibergs geschehen.

J.K./ Fotos: J.K.