Jahresausklang und Adventfeier mit Apostel Thomas Deubel in Teplice

Zum Jahresabschluss 2016 diente Apostel Thomas Deubel in Teplice. Nach dem Gottesdienst fand die Adventfeier statt.

Zu Beginn seiner Predigt, stellte Apostel Thomas Deubel die Frage, welche Stimmung wir im Herzen haben. Grund dieser Frage war die Weihnachtsbeleuchtung in der Umgebung. Ist unsere Adventstimmung eher warm, wie die weißen sanften Lichter, oder möglicherweise blau leuchtend und unruhig? Ein Gottesdienst ist durch Gott in jedem Fall sanft und warm. Wenn wir unser Herz vor dem Gottesdienst ausräumen von allem was stört, dann kommt Jesus zu uns, richtet uns auf und wird neue Lebenskraft für den Glauben schenken.

Dem weiteren Predigtteil legte der Apostel einen Bibelvers aus 2. Mose 17, Vers 11-12 zu Grunde:

Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.  Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.

Mose hielt, während der aus der Bibel geschilderten Begebenheit, einen Stab in seiner Hand. Dieser Stab hat eine herausragende Bedeutung:

  • Der Stab als Zeichen der Berufung. Mose erhielt von Gott den Auftrag, das Volk Israel aus Ägypten zu führen. Damit Mose seine Zweifel über den Auftrag ablegte, sollte er einen Stab anfassen. Dieser wurde dadurch eine Schlange. Packte er die Schlange am Schwanz, wurde sie erneut zum Stab.
  • Der Stab als Zeichen der Errettung. Mose teilte mit dem Stab das Meer und das Volk Israel konnte sicher hindurch gehen und wurde vor den herannahenden Ägyptern gerettet.
  • Der Stab als Zeichen der Fürsorge Gottes. Während der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste, konnte Mose mit dem Stab gegen einen Felsen schlagen und es kam Wasser zum trinken heraus. Somit gab es genug Wasser zum Leben.

Trotz des Stabes musste das Volk aber trotzdem selber kämpfen. Gott schenkt aber den Sieg wenn wir auf ihn sehen. Der Glaube ist dabei aber unumgänglich. Dieser wird uns in der Predigt (Wort Gottes) und den Sakramenten gestärkt.

Bezirksältester Michael Wall führte in seinem Predigtbeitrag aus, dass wir unseren Stab richtig einsetzen sollen. Mose sein Stab „funktionierte“ auch nur dort, wo Gott es zugelassen hat. Glauben heißt, auf Gott zu hören. Das was Gott will, werden wir mit seiner Kraft umsetzen können. Dazu müssen auch wir unseren Stab sichtbar hochhalten.

Nach dem Gottesdienst fand in gemütlicher Runde die Adventfeier statt. Ein kleiner Wunsch konnte Apostel Thomas Deubel auch erfüllt werden, indem er den Chor dirigieren durfte. Ein ereignisreiches Jahr fand somit auch in Teplice einen schönen Ausklang.