2 Höhepunkte in einem Gottesdienst = Doppelte Freude

Ist es möglich, die Osterfeiertage und eine Konfirmation unter einen Hut zu bekommen? Auf den ersten Blick betrachtet, sind das Ostergeschehen und eine Konfirmation schwer miteinander kombinierbar. Vermutlich mussten sich bisher nur wenige Christen mit diesen Gedanken auseinander setzen. Bisher....

Die zu Beginn gestellte Frage, konnte im April 2017 in Freiberg mit „Ja“ beantwortet werden. Am Ostersonntag legten 2 Jugendliche ihr Konfirmationsgelübde ab. Ob der Ostersonntag bewusst ausgewählt wurde, oder es „nur“ noch der einzige freie Termin war, ist nicht geklärt und spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist es, dass Gott schon im Voraus über diese Kombination wusste. Er hat es ermöglicht, dass die Bibelverse für beide Höhepunkte ineinander passen. Für den Ostersonntag 2017 lag ein Bibelvers aus Johannes 2, 19 und 22 zu Grunde:

„Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Als er nun auferstanden war von den Toten, dachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.“

Für die Konfirmation 2017 wurde ein Bibelvers aus 1. Chronik 28, 10 verwendet:

„So sieh nun zu, denn der HERR hat dich erwählt, dass du ein Haus baust als Heiligtum. Sei getrost und richte es aus!“

 Ostern, das ist die wahrhaftige Auferstehung Jesu- sie bildet das Fundament für unseren Glauben. Auf diesem Fundament lässt sich „ein Haus als Heiligtum“ aufbauen. Dazu bekommen wir sämtliche Baumaterialien von Gott zur Verfügung gestellt. Die Aufforderung, ihm ein Tempel zu bauen, gilt nicht nur den Konfirmanden. Wenn wir unbeirrt weiterbauen, dann werden wir auch mit Jesu gemeinsam unsere eigene Auferstehung erleben.