Gottesdienst mit Bezirksapostelhelfer David Heynes

Zusätzliche Adventsfreude über das Dienen von zwei Aposteln in der Gemeinde Freiberg.

Am Mittwoch, den 10.12.2025, erlebte die Gemeinde Freiberg einen besonderen Höhepunkt: Bezirksapostelhelfer David Heynes besuchte die Geschwister dort zum Mittwochsgottesdienst und diente mit einem Textwort aus Psalm 24, Vers 7:

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“

Bezirksapostelhelfer David Heynes führte aus, dass es ein aktiver Prozess ist, die Tore weit zu machen und dass sich das nicht von alleine erledigt. Es erfordert Anstrengungen, die sich aber lohnen, weil nicht irgendwer, sondern Christus selbst bei uns einziehen möchte. Er drängt sich aber nicht auf und verschafft sich gewaltsam Zutritt, sondern er klopft an und wer ihm auftut, zu dem zieht er ein.

Aber ist er uns in unserem Herzen und unseren Gedanken willkommen? Oder schämen wir uns vielleicht, ihm unsere Herzenswohnung zu zeigen? Wenn er uns manches aufzeigt, das vielleicht aufgeräumt gehört, ist uns das unangenehm oder nehmen wir die Hilfe dankbar an? Es macht doch schon auch im Natürlichen einen Unterschied, ob ein Fremder in unsere Wohnung kommt und dort aufräumen möchte oder ob uns zum Beispiel ein lieber Freund beim Aufräumen hilft.

Der Bezirksapostelhelfer meinte außerdem, ihm seien die Emmaus-Jünger sympathisch, weil sie nach der Kreuzigung zwar erst enttäuscht von Jerusalem wegzogen, dann aber Jesus bei sich einziehen ließen, somit neue Kraft bekamen und wieder auf den richtigen Weg zurückkehrten. Wie oft sind wir enttäuscht, weil unsere Vorstellungen sich nicht erfüllen? Vertrauen wir Jesus dennoch und woher kommt unsere Kraft? Die Psalmen zeugen davon, dass König David sich immer wieder auf den Herrn verließ, vor allem auch wenn er gesündigt hatte. Wir wollen uns so auch immer wieder Jesus zuwenden im Gebet und uns von Jesus selbst helfen lassen.

Aber der Herr hilft uns nicht nur in unserem Herzen aufzuräumen, sondern er vergibt uns auch. Wir wollen in gleicher Weise vergebungsbereit sein und unserem Nächsten auch gerne vergeben. Der Böse möchte uns im Alltag davon ablenken, uns auf Jesus zu konzentrieren. Was lenkt uns in unserem Alltag ab? Können wir diese Ablenkungen reduzieren? Beten wir um neue Kraft und Jesu Beistand. Unsere Amtsträger können und wollen uns ergänzend auch gerne in unseren Herausforderungen in Fürbitte begleiten und wir können sie aktiv darum bitten.

Unser Apostel Jens Korbien ergänzte in seinem Mitdienen, dass wir, wenn wir Jesus einziehen lassen, erleben, dass der Gast selbst zum Gastgeber wird und sein Abendmahl mit uns feiert. Aber wie heißen wir persönlich Jesus willkommen? Der Apostel berichtete in diesem Zusammenhang von einem Dorfpfarrer, der die Türen seiner Kirche aufhielt, damit die Menschen trotz des Sturmes draußen einkehren konnten. Was für ein starkes Willkommen! Auch wir wollen uns von Herzen Mühe geben, den Herrn willkommen zu heißen.

Zum Thema Ablenkungen erinnerte der Apostel an das Lied „Brich herein, süßer Schein“, in dem es in der 4. Strophe unter anderem heißt: „[…] dass uns werde klein das Kleine und das Große groß erscheine!“ In dieser Weise mag es uns zunehmend gelingen, unseren Herrn Jesus immer wieder neu willkommen zu heißen und mehr und mehr Platz in unseren Herzen und Gedanken einzuräumen.

So war dieser Mittwochabendgottesdienst ein besonders gelungenes Fest für unsere Gemeinde Freiberg und ein schöner Höhepunkt zum Ende des Kalenderjahres bzw. zum Beginn des neuen Kirchenjahres.