Der Freitag begann ganz entspannt mit einem gemeinsamen Grillabend. Beim anschließenden Eröffnungsspiel konnten sich alle besser kennenlernen und gemeinsam in das Freizeitwochenende starten. Schnell war zu spüren: Hier steht Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Der Samstag hatte einiges zu bieten. Beim großen Geländespiel warteten sieben abwechslungsreiche Stationen auf die Teams. Beim Teamnavigator waren Zusammenarbeit und Orientierung gefragt. An der Station „Alt & Neu“ mussten 20 Bibelverse richtig zugeordnet werden. Bei Bewegung waren Geschicklichkeit und Konzentration gefragt. Beim Torwandschießen war Treffsicherheit gefragt, während die Schlürf-Challenge mit einem Strohhalm – passend zu den sommerlichen Temperaturen – für eine kühle Abwechslung sorgte. Außerdem konnten die Teams ihr Wissen bei Schätzfragen unter Beweis stellen. Eine besondere Herausforderung war die Teppich-Challenge: Gemeinsam musste ein Weg gefunden werden, ohne einen Plan und ohne ein einziges Wort miteinander zu sprechen.
Nach dem Geländespiel blieb Zeit für Erholung und viele freiwillige Angebote. Beim gemeinsamen Kuchensnack konnten neue Kräfte gesammelt werden. Wer wollte, spielte Volleyball oder kühlte sich beim Baden und Schwimmen in der Talsperre ab. Parallel wurden die Lieder für den Jugendgottesdienst am Sonntag eingeübt. Für die nötige Abkühlung sorgten außerdem Wasserschlachten mit Spritzpistolen und Wasserbomben – bei den hohen Temperaturen genau das Richtige. Kreative Köpfe konnten in einem Workshop eigene Lesezeichen mit Bibelversen gestalten.
Am Abend wurde erneut gemeinsam gegrillt, bevor die Abendandacht unter der Überschrift „Würdige, was ist“ den Tag abrundete. Geistliche Impulse, gemeinsamer Gesang am Klavier und die Präsentation eines selbst gemalten Bildes luden dazu ein, über Dankbarkeit und Gottes Wirken im eigenen Leben nachzudenken.
Der Höhepunkt des Wochenendes war der Open-Air-Jugendgottesdienst am Sonntag. Gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher Detlef Hartlapp feierte die Jugend einen bewegenden Gottesdienst. Die Predigt stand unter dem Bibelwort aus Galater 5,13 und griff das Motto der Freizeit auf: „Kein Plan? Gott schon!“. Mitdienender war Evangelist Michael Friedel.
Bereits vor dem Gottesdienst konnten die Jugendlichen ihre persönlichen Zukunftspläne auf Karten schreiben und an einer Pinnwand befestigen. Die Botschaft war ermutigend: Auch wenn wir viele eigene Pläne haben, dürfen wir Gott immer mit einbeziehen und ihm vertrauen. Manchmal ist der beste Plan, sich bewusst in Gottes Hand fallen zu lassen und sich von ihm führen zu lassen.
Nach dem Gottesdienst klang die Jugendfreizeit bei einem gemeinsamen Mittagessen mit verschiedenen Suppen in gemütlicher Atmosphäre aus.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Organisationsteam, das die Jugendfreizeit über viele Wochen vorbereitet hat. Ebenso danken wir allen Helferinnen und Helfern, die beim Grillen, der Musik, der Technik, der Vorbereitung von Salaten und Kuchen sowie bei der Durchführung der zahlreichen Programmpunkte mitgewirkt haben. Durch ihren Einsatz wurde diese Jugendfreizeit zu einem unvergesslichen Wochenende voller Gemeinschaft, Freude und Glauben.
„Kein Plan? Gott schon!“ – dieses Motto wird viele sicherlich auch über die Jugendfreizeit hinaus begleiten und daran erinnern, Gott bei allen eigenen Plänen den ersten Platz zu geben.
Neuapostolische Kirche